Jahresrückblicke 2018 -2006

Jahresrückblick 2015

Peter Rohland Stiftung (PRS)

in der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V. (ABW)

Auszug aus dem Bericht über die Tätigkeit des Stiftungsrats im Haushaltsjahr 2014, im laufenden Haushaltsjahr 2015 und geplante Vorhaben

1. Zusammensetzung des Stiftungsrats:

Drei ständige Mitglieder:

  • Klaus P. Möller (molo), Stifter (Vorsitzender), verstorben am 30.01.2015
  • Joachim Michael (mike), Stifter (kommissarischer Geschäftsführer)
  • Sandra Kupfer als Vorsitzende der ABW

Vier kooptierte Mitglieder(im Amt bestätigt bis 21. Mai 2015):

  • Josef Haverkamp (Stellvertretender Vorsitzender)
  • Helmut König (helm)
  • H.-J. Kuhlmann (ali)
  • Gisela Möller-Pantleon

Hospitierendseit 7. März 2014:

  • Kerstin und Achim Schiel

 

2. Tätigkeit im Haushaltsjahr 2014:

Sitzungen des Stiftungsrats:

  • 7. März 2014, 16:00 Uhr auf Burg Waldeck, Mohrihaus
  • Ansonsten Abstimmungen im einverständlichen schriftlichen Verfahren

Ausstellungsaktivitäten:

  • Peter Rohland und die Waldeck zu Gast in Rudolstadt auf dem Roots Folk Weltmusik Festival tff rudolstadt 2014 vom 3. bis 6. Juli 2014 (Peter Rohland Projekt). Ausführlicher Bericht hierüber im Köpfchen 3+4/14

Nochmals erwähnenswert ist das Konzert am Sonntag 6. Juli 14:30 Uhr auf der große Bühne im Burghof Heidecksburg vor ca. 3.000 Zuhörern:
„pitters lieder neu interpretiert“. Ein Peter Rohland Programm mit Daniel Kahn, David Saam und Monika Drasch und Band, neu arrangiert und interpretiert von Jan Tengeler, Erneuter Auftritt auf dem diesjährigen Internationalen Liederfest 2015 auf Burg Waldeck

Singeworkshops:

  • Fünfzehnter A-cappella-Workshop unter Leitung von Ömmel vom 7. bis 9. November 2014 auf Burg Waldeck

WaldeckKulturStipendium:

  • Dota Kehrvom 3. bis 10. März 2014 mit Konzert auf der Waldeck und
  • Martin Betzim Juli/August 2014,

– beide aus dem Umfeld von Sago –

Publikationen:

  • Peter Rohland Liederbuch: Abschluss der redaktionellen Arbeiten und des Layout, Herstellung des Buchs und Erscheinen und Vorstellung des Buchs zu Pfingsten 2014zum Waldeck Liederfest
  • Waldeck Liederbuch: Fortsetzung der redaktionellen Arbeit
  • Dokumentation von Waldeck-Veranstaltungen
    Bearbeitung von Mitschnitten von Peter-Rohland-Singewettstreite (Schnitt, Mischung, Restauration etc.)

Abgeschlossene Projekte:

  • pitters lieder, Die Lieder von Peter Rohland
  • WaldeckKulturStipendium Dota Kehr
  • Grenzgänger CD-Projekt „Maikäfer flieg!“
  • Günter Gall CD-Projekt „Soldatenleben“
  • Liederbuch-Projekt Orca/Zugvogel
  • Helwig Buch „Eine nachgetragene Autobiographie“
  • Christof Stählin CD-Projekt „Fanfare der Poesie“
  • A-cappella-Workshop Ömmel
  • Bearbeitung von Mitschnitten von Peter-Rohland-Singewettstreiten
  • Deutschherrenschule Hürth: Orff-Projekt

 

3. Tätigkeit/Vorhaben im laufenden Haushaltsjahr 2015:

Sitzungen des Stiftungsrats:

  • Neukonstituierungdes Stiftungsrats zu Pfingsten 2015 vorgesehen

Ausstellungsaktivitäten:

  • Evtl. eine weitere Peter Rohland Ausstellung mit Schwerpunkt „Jiddisches Lied“

Singeworkshops:

  • Geplant: Fortsetzung der Singeworkshop-Tradition

WaldeckKulturStipendium:

  • Unterstützung der Musikgruppe Mirvana in the groove kitchen seit Januar 2015, sowie
  • der Band „Rur-Rock – wir zusammen“, einer Band aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen

Publikationen:

  • Waldeck Liederbuch:Fortsetzung der redaktionellen Arbeiten
  • Kastenbeitrag über die Peter Rohland Stiftung in der 2. Auflage des Waldeck-Buchs

Neue Projekte:

  • Finanzielle Unterstützung des CD-Projekts der Grenzgänger „Und weil der Mensch ein Mensch ist! Lager – Lieder – Widerstand“
  • Finanzielle Unterstützung des Internationalen Liederfests 2015 auf Burg Waldeck und von geplanten Maßnahmen und/oder Publikationen der ABW zu „50 Jahre Liederfest“
  • Homepage: Grundlegende Neukonzeption des Auftritts der Stiftung im Internet und Sicherstellung einer konsequenten Webseitenpflege, ggfs. mit externer Unterstützung

mike

Köpfchen 1/2015, Seite 11f.

 

 


 

 

WaldeckKulturStipendium

Mirvana in the Waldeck-Groove

Das Jahr ist keine drei Wochen alt, und wir springen mit vollen Zügen hinein. Mit Freude haben wir die Nachricht erhalten, dass wir – Mirvana in the groove kitchen – die Träger des WaldeckKulturStipendiums 2015 sind. Wow! Es kann losgehen, das Jahr kann beginnen, die Bäume sofort grün werden; wir bringen jetzt und hier unser langersehntes Album raus und gehen dann sofort auf Tour.

Vorher aber wollen wir proben, müssen wir proben. An den Wochenenden, die folgen, sind erst Konzerte und dann Studioaufnahmen geplant. Wir haben ein wahnsinniges Tempo! Der einzige, dem das nicht gefällt, ist Ivanas neugeborener Sohn. Zwei Monate alt, möchte er seine Mama um sich haben. Rockstar-Leben kommt später.

Zu viert fahren wir Ende Januar voller Energie auf die Waldeck in die Drushba-Hütte. Denis sitzt am Steuer, muss sich konzentrieren. Jojo, Maren und Tim machen ihm mit ihren aufgedrehten Albernheiten das Fahren schwer. Auf der Waldeck angekommen tragen wir unser Equipment den steilen Berg hinunter. Mischpult, Boxen, Schlagzeug, Kontrabass, Gitarren, Trompete und vier Menschen; die Drushba-Hütte wird auf ihre Belastbarkeit geprüft – und überzeugt.

Essen, Aufbauen, kurz einrichten, und dann stehen wir an unseren Instrumenten. Draußen liegt uns das Baybachtal dunkel zu Füßen, drinnen bollert der Ofen. Am nächsten Morgen beginnt es zu schneien. Höher und höher wird der Schnee, während wir drinnen im Warmen an unseren Songs feilen. Unsere überdrehte Stimmung beruhigt sich. Unsere Finger schmerzen, Blasen tauchen auf – aber es tut gut, sich nur der Musik widmen zu können. Jetzt ist das Baybachtal nicht dunkel sondern weiß, und der Blick aus dem Fenster beim Spielen ist wunderschön. Die Drushba-Hütte ist ein wunderbarer Ort zum Musizieren.

Als wir am Sonntag fahren, sind alle vier sehr erschöpft. Aber nächstes Wochenende stehen Konzerte an, und danach gehen wir ins Studio, und da ist dann auch Ivana mit dabei.

Der Blick in den Kalender sagt: Das Jahr ist erst drei Wochen alt. Aber alles braucht seine Zeit. Und so eben auch unser Album.

Mittlerweile sind die instrumentalen Aufnahmen „im Kasten“. Anfang Mai schließen wir die Studio-Sessions mit den Gesangsaufnahmen ab. Den Sommer über wird gemischt, Cover entworfen und was alles noch so dazu gehört.

Großen Dank an Mike, Sandra, Jacky und dem gesamten ABW-Vorstand, Happy und seinem Team, der Drushba-Crew und ganz besonders dem Drushbert, sagen

Ivana, Tim, Jojo, Denis und Maren.

Im Herbst kommen wir dann wieder zum Proben auf die Waldeck. Schließlich brauchen wir gute Energie, wenn wir dann unsrer Album dem Publikum vorstellen und releasen.

Köpfchen 1/2015, Seite 12f.

 

2015 2 3 S48

Mirvana in the Groove Kitchen: absolut nichts – Debut-Album 2015 - September 2015

Das Album entstand im Frühjahr 2015 und enthält dreizehn selbst geschriebene Stücke. Diese sind das Ergebnis einer ereignisreichen Zeit der letzten zwei Band-Jahre. Sie konnten dank des WaldeckKunstStipendiums der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V. in gemütlicher Abgeschiedenheit in der Drushba Hütte ausgearbeitet und ausreichend geprobt werden, um letztlich für die Aufnahmen vorbereitet zu sein. Die Atmosphäre auf der Waldeck tat der Band und den Songs hörbar gut! (https://soundcloud.com/mirvana_groove-kitchen)

Der Sound von Mirvana lässt sich kurz mit den Schlagwörtern Singer-Songwriter-Klänge, Pop und Lagerfeuer beschreiben, wobei diese natürlich zu kurz greifen. Die Musik erinnert in ihrer stilistischen Experimentierfreudigkeit an Fusionküche. So finden sich leichte Soul- und Funkelemente, sowie HipHop-, Rock- und Folkeinflüsse in den Songs wieder.

Wer sich fragt wie diese Musik von Miravana in the Groove Kitchen wohl klingen mag, kann sich gerne ein eigenes Bild machen: Schickt einfach eine Mail an mirvanagroovekitchen@rocketmail.com und fragt nach dem Album „absolut nichts“. – Mirvana

http://mirvanagroovekitchen.de/
https://www.facebook.com/Mirvana.in.the.groove.kitchen?fref=ts

Köpfchen 2+3/2015, Seite 47f.

 

 


 

 

Soldaten-Leben

Lieder von Krieg und Frieden aus fünf Jahrhunderten

Das ist eine CD, die unser Freund und Mitglied Günter Gall zusammen mit dem Gitarristen Konstantin Vassiliev heraus gebracht hat. Natürlich ist der Anlass das Hundertjahr-Gedenken des Ausbruches des Ersten Weltkrieges 1914. Aber es wäre falsch anzunehmen, dass das Thema „Krieg und Frieden“ Günter Gall nur aus diesem Grund beschäftigt hat. Es zieht sich vielmehr unübersehbar durch fast sein gesamtes, umfangreiches Schaffen.

Die CD hat in 63 Minuten zwanzig Einzelstücke, die, wie im Untertitel versprochen, Lieder aus mehreren Jahrhunderten sind. Darunter finden sich solche, die jedermann kennt, aber auch viele, die den meisten unbekannt sind, auch einige, die Günter selbst getextet oder vertont hat.

Zu diesen Liedern gehört das „Lied für Hans Calmeier“, das lange Zeit in der Liederbestenliste des Folker aufgeführt war, mehrfach sogar auf dem zweiten Platz. Diese Auszeichnung ist berechtigt.

Die CD ist ungewohnt aufwendig instrumentiert. Es gibt nicht weniger als acht weitere Mitwirkende, darunter unser Freund Kai Engelke. Natürlich auch Konstantin Vassiliev, sein wunderbar einfühlsamer und virtuoser ständiger Gitarrist.

Erwähnt werden muss vor allem Günter selbst, dessen Tenorstimme immer noch so klar und mühelos wortverständig ist wie zu Anfang seiner Laufbahn vor fünfzig Jahren.

Die CD endet mit dem Lied „Der Deserteur“ von Boris Vian, hier mit der vorzüglichen Übertragung von Gerd Semmer, überarbeitet von Günter Gall. Dieser Text und auch andere sind mehrheitlich im Booklet wiedergegeben, leider in augen-unfreundlichen Farben: weiß auf grau.

Eines hat mich gestört: Die vier Solostücke für Gitarre von Konstantin Vassiliev. Nicht, dass sie schlecht gespielt wären, im Gegenteil. Aber der Bezug zum CD-Untertitel „Lieder…“ fehlt, und aus den Melodien allein lässt sich ein Zusammenhang mit „Krieg und Frieden“ nicht gut herstellen.

Zu beziehen ist die CD bei „JUMP UP“ PF 110447, 28207 Bremen, was ich wärmstens empfehle.

ali

Köpfchen 1/2015, Seite 19

 

 


 

 

2015 1 Seite22

Die Grenzgänger: Und weil der Mensch ein Mensch ist! Lager – Lieder – Widerstand, CD, Mai 2015

Zum 70. Jahrestag des Befreiung vom Faschismus, dem 8. Mai 2015, präsentieren „Die Grenzgänger“ ihr neues Album: “Und weil der Mensch ein Mensch ist!“ Die Gruppe um den Bremer Liedermacher und Liedersammler Michael Zachcial setzt dabei ihre spannende Spurensuche rund um das deutschsprachige Volksliederbe fort. Auf der neuen CD erinnert die Gruppe an die Courage vieler Menschen in den Lagern und Gefängnissen des „Dritten Reichs“ und an den Widerstand gegen das Hitler-Regime.

Die Titel:

  1. Die Moorsoldaten (Original-Fassung) –
  2. Neuengammer Lagerlied –
  3. Und weil der Mensch ein Mensch ist (Brecht / Eisler , 1934)
  4. Graue Kolonnen ziehen ins Moor
  5. Im Walde von Sachsenhausen
  6. Mein Vater wird gesucht
  7. Schliess Aug und Ohr für eine Weil (Lied der Weissen Rose)
  8. Wir zahlen keine Miete mehr
  9. Unser täglich Brot (Song von der Kuhle)
  10. Auf des Heubergs rauhen Höhen (Heuberglied)
  11. Auschwitzlied
  12. O Bittere Zeit
  13. In Kerkermauern sitzen wir
  14. Buchenwaldlied

Das Album enthält zahlreiche Lieder aus der 1962 von Inge Lammel in der „Akademie der Künste zu Berlin“ veröffentlichten und nur noch antiquarisch erhältlichen Sammlung mit Liedern aus den faschistischen Konzentrationslagern, darunter die ursprüngliche Fassung der Moorsoldaten mit der Melodie von Rudi Goguel. Die Lieder erzählen vom Alltag der grauen Kolonnen im Moor, von Lagerkommandanten, Läusen und Latrinen. Zeugnisse menschliche Grösse unter schwierigsten Bedingungen.

Neben zahlreichen bekannten und unbekannten Autoren aus der Arbeiterbewegung werden auch Lieder jüdischer Autoren zu hören sein wie z.B. Robert Gilbert und Richard Werner Heymann (Wir zahlen keine Miete mehr), Friedrich Gundolf (Lied der weissen Rose) oder Fritz Beda-Löhner und Hermann Leopoldi (Buchenwaldlied) . Ergänzt wird die Sammlung durch den 1934 entstandenen Brecht / Eisler-Song „Und weil der Mensch ein Mensch ist“.

Köpfchen 1/2015, Seite 22

 

 


 

 

2015 1 Seite11
Foto: Dido

A-cappella-Workshop 2014

Wer sich die Musik erkiest,

hat ein himmlisch Gut gewonnen. (M. Luther)

So sind diese Workshoptage
singend wie im Flug zerronnen!
Vierzehn wunderbare Stimmen
klangen voller Harmonie,
denn der „Ömmel“ konnt´ sie trimmen
mit Humor und Fantasie.
Auf der „Waldeck“ schallt es weit:
Es ist A-cappella-Zeit!

Es schwinden jedes Kummers Falten
solang des Liedes Zauber walten. (F. Schiller)

Diese Stunden voller Klang,
Leidenschaft am „Chor“-Gesang
ließ uns sogar beim leck´ren Essen
die Akkorde nicht vergessen,
und statt schwelgend zu verstummen,
ließ sich´s kauend doch noch summen!
Auf die „Waldeck“ eilt herbei,
ob alt, ob jung – ‘s ist einerlei!

Himmel und Erde müssen vergehn,
aber die Musici bleiben bestehn. (Volksweise)
Im Ensemble, im Quartett –
die Zeit mit euch war einfach nett!
Es galt die Stimme zu erproben,
in den „dichten“ Klangteppich einzuweben
und – da muss man „Ömmel“ loben –
durch seine Leidenschaft gelingt das eben!
Waldecks Workshop bleib bestehn –
Dann gibt es ein Wiedersehn!

Music was my first love
And it'll be my last.
Music of the future
and music of the past. (J. Miles)

Unserm „Ömmel” lieben Dank!
Bleib gesund und lebe lang!

Ute

Gefördert durch die Peter Rohland Stiftung

Köpfchen 1/2015, Seite 18

 

 


 

 

2015 23 Seite6

Neuauflage:

Die Waldeck – Das Buch

Noch bis zum 31. Dezember 2015 kann man die erweiterte und überarbeitete Neuauflage von

Hotte Schneider: Die Waldeck. Lieder – Fahrten – Abenteuer

zum Subskriptionspreis von 33,00 Euro (einschließlich Versandkosten) bestellen.

Vor zehn Jahren hatten wir das Erscheinen dieser Geschichte der Waldeck seit ihrer Entdeckung durch die Wandervögel vor über hundert Jahren feiern können. Das Buch stieß auf so breites Interesse, dass es nach wenigen Jahren vergriffen war; antiquarisch wurde es dann zum Mehrfachen des Neupreises angeboten.

Schon 2009 gab es deshalb Ansätze, eine zweite Auflage herauszugeben. Der Autor Hotte Schneider hatte ungeduldig auf den Startschuss gewartet, um in einem Nachtrag die Entwicklungen und Ereignisse der folgenden Jahre aufzuschreiben. Rainer Jacobi (Köbes, Jackys Bruder) hatte in Vorbereitung einer Neuauflage alle Fotos überarbeitet, und bei molo und Gisela wartete eine Liste von Fehlern darauf, korrigiert zu werden. Auch wurden dort für eine Reihe von Fotos, deren Rechte uns inzwischen entzogen worden waren, Ersatzfotos ausgesucht und bereitgelegt.

Die Suche nach einem Verlag gestaltete sich jedoch zunächst als schwierig, und das Projekt geriet in den Hintergrund, nicht zuletzt auch wegen der Erkrankung von Projektleiter molo.

Es war Jacky Jacobi-van Beek, der im Herbst 2014 die Initiative ergriff. Er nahm die Suche nach einem kongenialen Verlag auf und wurde mit dem Spurbuchverlag fündig und einig. Er arbeitete einen Ablauf- und Terminplan für die Erstellung einer erweiterten und verbesserten Auflage aus, Hotte machte sich ans Schreiben, und vom ursprünglichen Team erklärte sich Gisela bereit zu Korrekturen, zur Beschaffung von Bildern aus molos Fotoarchiv und – zusammen mit Ali Kuhlmann, unterstützt von Josef Haverkamp – zur Redaktion eines neuen, von Hotte abzufassenden Teils. Mit dem Layout wurde Johann Benning mit seiner Firma GSBXMEDIA betraut, und mit dem Spurbuchverlag vereinbarte Jacky, später auch ali und mike, die Modalitäten für Druck, Lagerung, Verkauf, Versand und Werbung.

Wie das zu gehen pflegt, wenn sich Amateure ans Werk machen, hat die Arbeit wesentlich länger gedauert, als sich das der Fachmann Jacky gedacht hatte. Mitte September 2015 konnte das Buch endlich druckreif an den Spurbuchverlag abgeliefert werden, der es noch im November ausliefern will.

Aus dem geplanten Nachtrag von 45 Seiten war inzwischen ein neuntes, farbig bebildertes Kapitel mit 71 Seiten geworden, das außer Hottes chronologischer Darstellung der jüngsten Ereignisse auch Beiträge von Pit Klein, Kai Engelke, Jacky Jacobi-van Beek und Joachim Michael (mike) enthält. Demzufolge musste zusätzlich der Anhang, insbesondere die Zeittafel und das Personenverzeichnis, überarbeitet und erweitert werden.

 

Wir hoffen, dass das neue Waldeck-Buch ebenso viele Abnehmer findet wie das alte. Davon hängt auch ab, ob das Projekt für die ABW auch diesmal kein Verlustgeschäft wird. Deshalb rufen wir auf:

Kauft die verbesserte und erweiterte Neuauflage des Waldeck-Buchs; es lohnt sich!

Die Neuauflage wird im Handel 38,80 Euro kosten. Bis zum 31. Dezember 2015 ist sie noch zum Subskriptionspreis von 33,00 Euro (einschließlich Versandkosten) erhältlich.

Den Versand der Bücher zum Subskriptionspreis hat Elke Ewert übernommen.

Bitte

  1. überweist den Betrag auf IBAN DE26 3005 0110 1007 0902 18.
    (Achtung: Nicht die IBAN für den Mitgliedsbeitrag verwenden!)
    Bitte gebt dabei Euren Namen – in Druckschrift! – und den Verwendungszweck an,
  2. teilt Elke sowohl Eure Lieferanschrift als auch Eure E-Mail-Adresse mit.
    Elke ist zu erreichen über ewert_elke@web.de oder über Tel. 0211 - 57 19 34.

Gebt also zügig Eure Bestellungen auf – und denkt dabei auch an das bevorstehende „Fest der Geschenke“!

GMP

Köpfchen 2+3/2015, Seite 6f.