Jahresrückblicke 2018 -2006

Jahresrückblick 2009

Rückblick und Ausblick

Die Peter Rohland Stiftung …

… konnte Anfang Oktober 2008 durch eine weitere Kapitalerhöhung nahe an die die magische Grenze des sechsstelligen Kapitalstocks herankommen. Aber eben leider nur nahe. Das von Anfang an gesteckte Ziel, 100.000 Euro Kapital zu sammeln, um durch Zinseinnahmen musische Projekte fördern bzw. direkt selber umsetzen zu können, ist noch nicht erreicht. Wir müssen uns also weiter ranhalten und um Unterstützung werben.

Die Basis trägt aber schon Früchte. Die Stiftung kann mit ihren schwachen Mitteln bereits agieren. Dieses Heft enthält wieder einige Berichte zu Maßnahmen, die gefördert wurden. Es sind vor allem Projekte in Verbindung mit der Waldeck.

Erwartungsvolle Anfragen nach Stipendien für musikalische Ausbildungsgänge aufgrund von Internet-Recherchen mussten allerdings enttäuscht werden. Der Begriff Stiftung verführt allzu leicht zu Assoziationen, die sich aus Presseberichten über die großen Stiftungen des Landes nähren. Auch im unmittelbaren Waldeck-Umfeld muss immer mal dem Missverständnis entgegengetreten werden, dass sich hier das große Geld angesammelt hätte.

Es kann nur nochmals daran erinnert werden: die Stiftung wird von einem (noch) kleinen Kreis ehrenamtlich betrieben und nährt sich finanziell aus den überschaubaren Zinsen des angesammelten Kapitals, mit dem nicht spekulativ gezockt wurde, das also heil durch die Finanzkrise kam. Außerdem kommen Spenden und Zustiftungen aus dem engeren und weiteren Waldeck-Umfeld. Einen Grundstock an Kapital haben die beiden Stifter aufgebracht, indem sie zu Festen aus Anlass runder Geburtstage anstelle von Geschenken um Spenden für die Stiftung baten. Das war einträglich und fand auch Nachahmer. Danke!

Die Tradition großer privater Feste im Verein ist ungebrochen. Es kann nur zur weiteren Nachahmung aufgerufen werden: lasst Euch Spenden zugunsten der Peter Rohland Stiftung schenken! Dem Spender winkt die steuerwirksame Zuwendungsbestätigung.

 

Was bewirkt die Stiftung?
Zu einem wichtigen Anliegen, dem Singen von Kindern und Jugendlichen, hatten 2008 zwei Workshops mit Kerstin Schiel und Plauder (Jörg Seyffarth) guten Erfolg. Ein dritter mit Annika Mies und Stefanie Karl ist für März 2009 verabredet. Wir streben an, daraus eine Reihe mit jährlich einem Frühjahrs- und einem Herbst-Workshop zu entwickeln.

Die erfolgreichen A-cappella-Seminare von Helmut Alba können mit Hilfe der Stiftung an die Waldeck gebunden und häufiger angeboten werden – jeweils auch ein qualifizierter Singe-Event. Damit kommen wir dem Ziel, die Waldeck als Ort des Liedes auch bei der jüngeren und mittleren Generation zu stärken, in kleinen Schritten näher.

Die schon erfolgreich gezeigte Ausstellung über Peter Rohland wird am 6. Juni 2009 in Verbindung mit einer waldeckbezogenen Veranstaltung im Foyer des Landtags in Mainz eröffnet und wird dort bis zum 26. Juni gezeigt. So tragen wir das Thema „Waldeck“ ins Herz der Landeshauptstadt.

Weitere Projekte zum Thema „Waldeck und das Lied“ sind unterwegs. Die Peter Rohland Stiftung ist aber keineswegs eine geschlossene Veranstaltung. Ebenso wie Spenden sind auch Ideen und vor allem Mitarbeit willkommen.

molo

Köpfchen 3+4/2008, Seite 22f.

 

 


 

 

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Balalaika im Maßgeschneiderten Foto: molo

Peter Rohland Stiftung

In Köpfchen 2/2009 wird ausführlich über den ersten Singe-Workshop in diesem Jahr berichtet, der von Annika Mies gut vorbereitet und zusammen mit der Musiklehrerin Stefanie Karl und weiteren HelferInnen betreut wurde. Neunzehn Kinder und Jugendliche waren aktiv beteiligt. Außer im Köpfchen ist ein Bericht auch unter http://www.vcp-yakima.de/ nachzulesen. Danach zu schließen war die Waldeck bei gutem Frühlingswetter genau der richtige Platz für Kids, die neben konzentriertem Lieder- und Gitarre lernen auch noch Gelegenheit und Platz zum Spielen brauchen. Das Leitungsteam gehört im Hunsrück zu den Pfadfindern (VCP). Sie haben guten Kontakt zur Waldeck. Wir wollen gemeinsam schauen, übers Jahr auf der Waldeck wieder so einen Workshop anzubieten.

Am 6. Juni stieg dann in Mainz im historischen Landtagsgebäude „Deutschhaus“ die Eröffnung der von der Stiftung zusammengestellten Ausstellung „Peter Rohland – Leben und Werk“. Mainz war der fünfte Platz, an dem wir die Ausstellung zeigen konnten, nachdem sie zu Pfingsten 2007 auf der Waldeck ihren Einstand hatte. Wie meist, waren auch diesmal sechs Blätter zu den sechs Waldeck-Festivals der sechziger Jahre dabei, die der Verein „Lied und soziale Bewegungen e.V.“, Berlin, mit Hilfe der Waldeck und des Mainzer Kabarettarchivs zusammengestellt hatte. Brummel, der mit mike und dex die notwenigen Fäden gesponnen hatte, berichtet ja parallel im Heft über die erfolgreiche Veranstaltung. Die bis 26. Juni in Mainz terminierte Ausstellung liegt nun wieder für weitere Plätze bereit. Wie dex vom Abbau berichtet, bucht der Landtag die drei Wochen der im Foyer gehängten Ausstellung als Erfolg.

Für Anfang November ist nun der schon zweimal mit Erfolg veranstaltete Singe-Workshop für ältere Jugendliche mit Kerstin Schiel und Plauder auf der Waldeck fest terminiert. Die beiden erfahrenen Sänger und Chorleiter wollen sich diesmal mit dem Liedrepertoire von Peter Rohland beschäftigen.

Die von Hein Kröher gründlich renovierte Bass-Balalaika, die von Peter Rohland vor langer Zeit von Berlin ins Waldecker Schwabenhaus gebracht worden war, ist nun sozusagen reisefertig. Die Stiftung hat ihr noch eine wasserdichte, schützende Hülle anfertigen lassen. Das Instrument kann jetzt an interessierte und qualifizierte Jugendgruppen für Ausbildungszwecke zeitlich befristet ausgeliehen werden.

Für das von Kai Engelke betriebene Projekt „Die vergessenen Lieder des Jooschen Engelke“, das am Pfingst-Samstag bei der Matinee im Sälchen vorgestellt wurde, hat die Stiftung einen finanziellen Zuschuss für die Produktion einer CD zugesagt. Der Beifall im voll besetzten Sälchen zeigte an, dass Kai mit dem Projekt, das den Liedern seines jungenschaftlich engagierten Vaters gewidmet ist, auf dem richtigen Weg ist.

Josef hat damit begonnen, die vorhandenen Tonkonserven der Pfingstkonzerte und der Singewettstreite zu sammeln, in bearbeitungsfähige Formate zu konvertieren und auf Qualität zu begutachten – mit Unterstützung durch externes Fachwissen. Ziel ist je eine Best-of-CD der beiden Veranstaltungsreihen in Kleinauflage, um das musikalische Profil der Waldeck im 21. Jahrhundert präsentieren zu können. Wir hoffen sehr, dass dieses Projekt nicht so aufwendig und langwierig wird wie die Sammlungen und Aufbereitung für das Publikationsprojekt von Bear Family zu den alten Waldeck-Festivals.

Die Stiftung strebt ja nach wie vor das Ziel an, ihr bei der ABW für Erneuerungs- und Ausbauzwecke angelegtes verzinsliches Kapital auf einen sechsstelligen Betrag aufzustocken. Das Ziel ist zwar in Sicht, aber leider noch nicht ganz erreicht. Um einen Beitrag und Betrag für den Endspurt zu erlangen, wird von unserem erfahrenen Konzert-Impresario Jacky in Krefeld für den 9. Oktober ein Benefizkonzert in der Friedenskirche vorbereitet. Wir hoffen auf ein volles Haus, ein schönes Konzert, also eine schönen Abend – und so nebenbei auch auf ein den Elan der Stiftungsbetreiber stärkendes Ergebnis an und in der Kasse.

Noble Spender sollten sich natürlich durch solche Aktivitäten nicht vom Griff zum Überweisungsformular abhalten lassen. Konto der Stiftung: 12 177 770, KSK Rhein-Hunsrück, BLZ 560 517 70.

molo

Köpfchen 3/2009, Seite 22f.

 

 


 

 

Fünftes Seminar mit Ömmel

Hallo A-cappella-Freunde

und solche, die es werden wollen!

Unser fünftes A-cappella-Seminar findet vom

23. bis 25. Januar 2009

im Säulenhaus der ABW statt. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 16 Personen beschränkt.

Die Kosten für das Seminar incl. Vollverpflegung und Seminargebühr betragen 95 Euro und sind mit der Anmeldung per Mail oder Fax zu entrichten.

Auf ein Wochenende in Harmonie und mit vielen Harmonien freut sich

Helmut Alba (Ömmel)

Der Workshop wird unterstützt von:
Peter Rohland Stiftung zur Förderung des Liedes
www.peter-rohland-stiftung.de und www.burg-waldeck.de

Köpfchen 3+4/2008, Seite 5

 

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Warming up Foto: Dido

5. A-cappella-Seminar mit Ömmel

In Terzschritten aufwärts

-si-wa-mo-lu-nä-Si-wa-mo-Lu-nä-si-Wa-mo-lu--si-wa-Mo-lu“

Bitte beherzt nachsingen, dabei sich in Terzschritten aufwärts bewegen, schön die Gesichtsmuskulatur aktivieren und die Stimmbänder geschmeidig machen!

Wem dies zu kompliziert scheint, mache mit den Lippen das Geräusch eines startenden Autos nach, brrrr, brrrr, brrrrrrrrrrrrrrrr, alles schön vibrieren lassen, bloß nicht angestrengt gucken dabei, dann klappt es schon.

– Locker und Gespannt –

das ist meine persönliche Überschrift über das fünfte A-cappella-Barbershop-Seminar vom 23. bis zum 25. Januar 2009 auf der Waldeck.

Von Freitagabend bis Sonntagmittag verbrachten wir (fünf Frauen und vier Männer) eine hochkonzentrierte Zeit miteinander. Unser Coach Ömmel (Helmut Alba) schaffte es mal wieder, uns mit seiner humorvollen, herzlich strengen, und musikalisch begnadeten Art hineinzuführen in den Klangteppich schönster Harmonien.

„Herzlich Willkommen in meinem Wohnzimmer“ war dann sein schönstes Lob, wenn es so richtig gut geklungen hat.

Wir arbeiteten an einigen Liedern, die uns teilweise schon bekannt waren, und feilten an kniffeligen Stellen, über die wir beim letzten Mal vielleicht noch ein bisschen „rübergehuscht“ sind. Obwohl wieder neue MitsängerInnen dabei waren, haben wirin ganz kurzer Zeit zu einer harmonisierenden Einheit zusammengefunden.

Spontan wurde entschieden, noch ein ganz neues Stückzu lernen, und da war dann Ömmels ganzer Einsatz gefordert, denn damit hatte er nicht gerechnet.

Es hat aber super geklappt. Erführte uns gut durch alle Stimmen, und am Sonntag waren wir in der Lage, auch diesen Song bei unserem traditionellen „Schlusskonzert“ – der Akustik wegen im Flur – vorzutragen.

Für mich war auch dieses fünfte Barbershop-Seminar wieder ein hochkarätiges Musiktraining, und ich freue mich schon heute auf eine Fortsetzung.

Dido

Köpfchen 1/2009, Seite 15

 

 


 

 

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Singeworkshop für Kinder und Jugendliche

(Lagerfeuer-)Lieder aus aller Welt

Beim Singewochenende für alle etwa Zehn- bis Fünfzehnjährigen

vom 20. bis 22. März 2009 im Säulenhaus auf Burg Waldeck

lernen wir neue einstimmige und mehrstimmige Lieder, die ihr in eure Gruppen mitnehmen könnt. Auch einige Grundlagen zum Gitarrespielen könnt ihr lernen. Unser Ziel ist es, eine CD zu erstellen, mit der ihr dann zuhause weiter üben könnt.

Jedes Jahr im September wird auf der Waldeck ein Singewettstreit veranstaltet, und die von der Peter Rohland Stiftung unterstützten Singeworkshops sind eine Ergänzung dazu. Die Peter Rohland Stiftung wurde 2006 auf Burg Waldeck gegründet und fördert im Sinne des Sängers und Liedhistorikers Peter Rohland das Singen und das Lied.

Den Workshop leiten Stefanie Karl und Annika Mies

Programm:

Freitag:

  • Treffen um 18 Uhr auf Burg Waldeck
  • Lustige Kennenlern-Runde
  • Singeabend zum Aufwärmen

Samstag:

  • Wir lernen gemeinsam neue Lieder
  • Freizeit zum Gegend-Erkunden
  • Workshops: mehrstimmiger Gesang und Gitarrenbegleitung
  • Wir musizieren zusammen und nehmen uns auf CD auf
  • „Bunter Abend“ mit selbstgemachter Musik

Sonntag:

  • Wir singen noch einmal alle Lieder
  • Abschlussrunde

Jeder darf das Liederheft und eine CD mit nach Hause nehmen um weiter zu üben.

Infos:

Kosten für das Liederheft, CD, die Übernachtungen und leckeres Essen: Nur 25 Euro pro Teilnehmer
(Nach der Zusage direkt auf das Konto der Stiftung, Nr. 12-177 770 bei der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, BLZ 560 517 90 überweisen!)

Bitte mitbringen: Schlafsack, Waschzeug, Matschschuhe, deine Freunde und vielleicht eine Gitarre.

Anmeldung bis 20. Februar 2009 an: Annika Mies, 0176-206 51 607, steffenshof@gmx.net.
(Ihr könnt mir auch Fragen stellen!)

Annika

Köpfchen 3+4/2008, Seite 7

 

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Foto: Fram

Ein Singeworkshop-Event auf der Waldeck:

Eindrücke, Erfahrungen und weit mehr als Erwartungs-Erfüllung

Aus allen Ecken kamen sie angereist zum Singeworkshop für Kinder und Jugendliche, und sie alle brachten ihre eigenen Erwartungen und Vorstellungen mit.

Dass man wahrscheinlich Musik macht, damit hatten alle gerechnet, aber wer hätte gedacht, dass man auch noch Jonglieren und Diabolo-Spielen lernen kann? Auch der Begriff „Burg“ stand auf der Einladung, doch die Wanderung zur Ruine durch den „großen Wald“ war spannender als vorher angenommen. Und wir sechs Leute aus dem Leitungsteam hätten uns vorher nicht träumen lassen, dass ein Großteil der neunzehn Teilnehmer nächtelang für „Armer-Schwarzer-Kater“ zu begeistern wäre. Und haben die Eltern wohl erwartet, dass sich ihre Sprösslinge bereits nach dem ersten Singe-Abend mit dem Vorsingen der neugelernten Lieder vor fremden Gästen im Café der Burg Waldeck eine Limo verdienen? Und wer wusste vorher, dass der Frühling extra für drei Tage einen Ausflug in den März machen würde? So konnten wir auch auf der Wiese vor dem Säulenhaus singen, Gitarre spielen lernen, jonglieren, Tobe-Spiele und das Kubb-Spiel kennenlernen. Schon um sieben Uhr morgens wollten die fittesten Sänger raus in die Sonne und mit ihren neuen Freunden Quatsch machen, und abends konnte man gemütlich am Lagerfeuer sitzen.

Dass man neue Leute kennen lernt und witzige Gruppen-Erfahrungen sammeln kann, war uns ja allen klar. Aber wer konnte ahnen, dass wir in nur drei Tagen trotz vollem Programm so viel Spaß miteinander haben, dass wir wie wild Adressen austauschen, uns auf einer Internetplattform Fotos von den Erlebnissen auf der Waldeck schicken und dass wir uns nun alle bald wiedersehen wollen würden, um noch mehr Musik zu machen? Vielleicht treffen sich einige Singeworkshopper ja zufällig an Pfingsten auf der Waldeck und üben ganz spontan und unerwartet ein Lied ein, um es vor dem großen Festivalpublikum vorzutragen.

Die Sänger haben sich nicht nur gegenseitig liebgewonnen, auch der Ort Waldeck mit seinem leckeren Essen und viel Platz zum Toben ist allen in guter Erinnerung geblieben. Einige Teilnehmer, die die Burg schon vorher kannten und letztes Mal ganz entzückt waren, dass die Schaukel wieder funktionierte, mussten zwei Wochen später leider feststellen, dass die Schaukel wieder mal kaputt war. Aber das bedeutet ja nur, dass man öfter mal wieder vorbeischauen muss, ob sie wieder ganz ist. Wann immer wir uns auf der Waldeck wieder sehen, werden wir natürlich schauen, wer zuhause fleißig Gitarre spielen gelernt hat, und es gibt dann neue Tipps zum Weiterlernen und Vertiefen der alten Tricks wie Zupftechniken und Anschlagrhythmen.

Natürlich kam das Singen bei alledem nicht zu kurz. Alle waren immer ganz gespannt bei der Sache, wenn es darum ging, wieder ein neues Lied auf die CD aufzunehmen. Ein Teilnehmer formulierte es etwa so: „Das häufige Singen zwischen dem Spielen ist klasse!“ Anfangs war es für alle besonders schön, dass in dem über hundert Seiten dicken Liederbuch des Singeworkshops auch ganz bekannte Lieder waren, und es kostete einige Überredungskunst, die Kinder davon zu überzeugen, dass man vor allem neue Melodien lernen und mit nach Hause tragen solle.

Nach einiger Zeit fanden alle Spaß an exotischen Sprachen wie Flämisch und Afrikanisch, wollten bekannte Lieder mehrstimmig lernen und dichteten eigene Texte zu einer Kanon-Melodie. Der Text fiel nicht vom Himmel: die Handlung spielt natürlich auf der Waldeck. Das Liederbuch bietet für selbstgemachte Melodien und Texte genügend freie Seiten; auch Platz für Anmerkungen zu Liedern und zu den Tipps zum Gitarrenspiel bietet das Buch. Für jeden Geschmack und jede Gelegenheit sind Lieder dabei: leichte und schwierige, laute und leise, lustige und traurige, fetzige und ruhige. So konnten alle Kinder flexibel mitentscheiden, ob gerade ein anspruchsvolleres Lied oder ein nettes einfaches Lied besser passte. In kleinen Gruppen lernten wir die verschiedenen Stimmen und dann war es beim Zusammensingen mit allen anderen immer spannend, was dabei rauskam, wenn alle Stimmen zusammenklangen. Das ist ein interessantes Erlebnis, was jeder von euch mal ausprobieren sollte!

Selbst das Einsingen mit einfachen Tönen hat vielen schon viel Freude bereitet. Und beim Spülen nach dem Essen wurde selbstverständlich die gute Akustik der Spülküche zum Weitersingen genutzt. Ganz begeistert vom Zusammenklang waren auch die Gäste am zweiten Singe-Abend. Das Hausteam und die Eltern konnten vor der Abreise natürlich auch noch ein kleines Konzertchen hören.

Nun haben alle eine CD mit den selbstgesungenen mehrstimmigen Liedern mit nach Hause genommen und können dort weiter üben. Auch die Lieder aus dem Liederbuch, die wir an diesem Wochenende nicht ausführlich lernen konnten, haben wir auf eine CD gesungen, so dass die Gruppen die meisten Melodien aus dem Liederbuch kennenlernen können.

Für uns Referenten* war es eine wahre Freude, unsere Planung – von Pausenzeiten über viel Kabelsalat bis hin zu Liederreihenfolgen – über den Haufen zu werfen und uns der Kreativität der Teilnehmer hinzugeben, die zum Beispiel wunderbar bunte Zimmertür-Schilder für jede Gruppe gestalteten. Falls wir Großen und Kleinen, wir Hunsrücker und Ausländer, wir Schüler und Pfadfinder, wir alten und neuen Waldeck-Fans uns im nächsten Frühjahr wieder zum Singen treffen, sind natürlich auch neue Gesichter (und Stimmen) willkommen. Besonders freuen wir uns auch auf einen weiteren Referenten, der dieses Jahr spontan abspringen musste. Aber vorher sehen wir uns hoffentlich alle an Pfingsten und auf dem Singewettstreit im September.

Also bis bald!

Annika

(Text zusammengetragen aus den Impressionen-Notizen von allen Teilnehmern)

* Das Sechserteam: Stef & Karli, Anne & Aaron, Annika & Dominik. – Außerdem: Anne (von den Yakima-Pfadfindern) und Aaron (von den Vasqua-Pfadfindern)

Hier ist unser selbst geschriebener Kanon:

Schöne weite Felder,
große Bäume wachsen hier!
Wir sind gerne auf der Waldeck,
drum kommen wir bald wieder.

Auf der Burg da gehen wir
gern zu der Ruine
oder in den Wald spazieren.
Das sind tolle Tage!

Nach der Melodie des Kanons „Obstsalat“ von Detlev Jöker, Workshop-Liederbuch Seite 7.

Köpfchen 2/2009, Seite 1 und 20f.

 

 


 

 

Peter Rohland, die Waldeck-Festivals
und das politische Lied der Revolution von 1848

 

Informationsausstellung
vom 6. - 26. Juni 2009

im Landtag Rheinland-Pfalz, Mainz

 

Vernissage
Am Samstag, 6. Juni 2009, 19.00 Uhr,
im Plenarsaal des Landtags

 

Vortrag zum Ausstellungsthema:

Prof. Dr. Holger Böning,

Universität Bremen

 

Musikalische Begleitung:

Joana, Black und Bömmes
mit weiteren Auftritten im Plenarsaal des
Landtags im Rahmen der Mainzer Museumsnacht

am 6. Juni 2009 um 20.30, 22.00 und 23.00 Uhr

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Köpfchen 2/2009, Seite 22

 

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Black, Joana & Bömmes Foto: molo

Revolutionslieder im Mainzer Landtag

Peter Rohland, die Waldeckfestivals
und das politische Lied der Revolution von 1848 –

Mehr als eine Ausstellung

Ursprünglich wollten wir uns Anfang 2008 lediglich als neu gewählter Verwaltungsrat der ABW bei einigen Persönlichkeiten der rheinland-pfälzischen Landesregierung vorstellen. Daraus entwickelte sich ein überraschend vielfältiges Spektrum von Ansatzpunkten für gegenseitig interessante gemeinsame Vorhaben.

Eines der Gesprächsergebnisse wurde am 6. Juni im Plenarsaal des Landtags in einer außerordentlich gelungenen Veranstaltung präsentiert: die Peter Rohland Ausstellung, sehr gut ergänzt durch einige Informationstafeln über die Festivals.

Das Interesse an dieser Veranstaltung war selbst für den Hausherrn, Landtagspräsident Joachim Mertes, überraschend. Ursache dafür waren zwei Faktoren: am 6. Juni war die Nacht der offenen Museen, an denen sich der Landtag beteiligt. Und ein von der Peter Rohland Stiftung organisiertes Programm. Mit dem Ergebnis, dass drei Präsentationen im Plenarsaal vor „ausverkauften“ Rängen abliefen.

Die Begrüßung übernahm Herr Mertes, der mit sichtlichem Stolz auf die hinter ihm hängende schwarz-rot-goldene Fahne wies, die am Hambacher Fest dabei war und die den Bezug zu den von Peter Rohland wieder belebten Revolutionsliedern deutlich werden ließ.

Professor Holger Böning von der Universität Bremen gelang es wieder einmal, die Bedeutung der Festivals für die Überwindung der „Sprachlosigkeit“ der Nachkriegsjahre gegenüber Volkslied und Folklore und die wichtige Rolle von Peter Rohland in diesem Prozess in sehr feinfühliger, kenntnisreicher und differenzierter Form deutlich zu machen.

Joachim Michael (mike) übernahm es, die Peter Rohland Stiftung mit ihrem facettenreichen – und förderungswürdigem! – Programm darzustellen.

Und dann das „Rahmenprogramm“, das eben sehr viel mehr war, als Rahmen: dreimal traten Joana, Bömmes und Der Black auf, und sie boten neben vielen Liedern von Peter Rohland, bzw. Liedern mit direktem Bezug zur Ausstellung noch sehr viel mehr. Das ging vom ostpreußischen Schmankerl bis zu Tiefschürfendem im kurpfälzischen Dialekt. Aber es ist ja müßig, der Waldeck-Fan-Gemeinde das Programm unserer drei Barden vorstellen zu wollen. Schön war, dass viele Besucherinnen und Besucher genau wegen ihnen den Weg in den Landtag gefunden haben (und es teilweise gar nicht glauben wollten, dass sie live zu hören waren.)

Die ursprünglich etwas bange Frage, wen denn eine Peter Rohland Ausstellung anlocken würde, wurde nicht mehr gestellt. Die Ausstellung erwies sich in einer für die ABW wichtigen, in der Vergangenheit von uns möglicherweise etwas vernachlässigten politisch-gesellschaftlichen Umgebung als ein ganz wichtiges Vehikel, um für eine in der Historie verwurzelten, aber für wichtige Entwicklungen mit Zukunftsorientierung nicht nur offene, sondern auch anstoßende Waldeck Werbung zu machen.

Reiner Kraetsch /Brummel

Köpfchen 3/2009, Seite 23ff.

 

 


 

 

jacky kulturpunkt
J. Watzlawik (l) & Jacky Jacobi-van Beek Foto: molo

Benefizkonzert für die Stiftung

Waldeck trifft „Kultur.Punkt“

Jacky arbeitet an der Organisation eines Benefizkonzerts für die Peter Rohland Stiftung im „Kultur.Punkt“ Friedenskirche in Krefeld, der als Auftrittsort auch für Waldeck-Künstler einen Namen hat.

Der Termin steht schon fest: 9. Oktober 2009. Ebenso das vorläufige Programm:

Marili Machado, Buenos Aires, Gesang
Vom ArgentinischenTango quer durch Südamerika

Jochen Butz, Krefeld, Kabarett
Best of...

Johanna Zeul, Berlin, Lieder

Kai Engelke und Musiker. Das Pferd im See, Gedichte
Vergessene Lieder seines Vaters Jooschen Engelke

Der Black, Lieder

Quartett Sax, Quartett Klarinetten, Ltg. Laszlo Dömötör, Musikschule KR
Landes -und Bundessieger „Jugend musiziert“

Michael Z und Klaus Gutjahr, Berlin, Gitarre, Gesang, Bandoneon
Das Bandoneon ist zurück in Krefeld

Moderation: Pit Klein
Auf der Waldeck ist er bereits „Kult“

Ausstellung zu Peter Rohland im Café

Im Landtag RLP in Mainz bereits von 6. bis 26. Juni, im Kultur.Punkt in Krefeld nur am Tag des Konzerts zu sehen

Pause zum Verzehr

Änderungen und Abfolge offen.

Alle Künstler und Helfer geben sich unentgeltlich die Ehre. Der Überschuss der Einnahmen kommt der Förderung von Jugendmusik zugute.

jacky

Köpfchen 2/2009, Seite 23

 

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Foto: molo

PRS-Benefizkonzert in Krefeld

Waldeck trifft Kulturpunkt

Unter diesem Motto fand am 9. Oktober 09 auf Initiative von Black und Jacky Jacobi-van Beek in der Friedenskirche zu Krefeld ein Benefizkonzert zugunsten der Peter Rohland Stiftung statt.

Jacky, der von den Pfingstveranstaltungen auf der Waldeck seine Kontakte zu Künstlern weiter pflegt, ist es gelungen, eine ganze Reihe von ihnen für die Idee zu gewinnen. Alle traten ohne Gage auf.

Die Krefelder Musikschule war mit drei Bläsergruppen dabei, das Krefelder Kabarett „Die Krähen“ war vertreten. Die Sparkasse wollte nicht zurückstehen und gab dankenswerter Weise finanzielle Unterstützung.

Pit Klein, den wir von der Waldeckbühne her kennen und schätzen, moderierte den Abend. Wie würde er die Kirchenbühne meistern? Nun, mit seiner eigenen Art von nachdenklichem Humor, mit Witz und Philosophie, eben wie Pit Klein. So teilte er mit: „Aller Anfang ist schwer.“ – widersprach dem aber sogleich mit Fritz Graßhoff: „Aller Anfang ist leicht, schwer ist nur das dicke Ende.“

Vom Krefelder Kabarett „Die Krähen“ eröffnete dessen Gründer, Jochen Butz, das Programm mit Gedanken zum Umgang des Niederrheiners mit Sprache, der für Nichteingeweihte leicht zu Verwirrung führen kann. Manchmal schien ihm Hanns Dieter Hüsch über die Schulter zu blicken. „Immer ist jemand da, der ,So’ sagt, aber das kann viele Bedeutungen haben.“

Schüler der Krefelder Musikschule traten in vier unterschiedlichen Formationen mit Saxophonen und Klarinetten auf. Von Klassik bis zur Westside Story reichte das gekonnt vorgetragene Repertoire. Gerne hätte man ihnen länger zugehört, aber die Regie drängte auf Fortsetzung im Programm.

Die vergessenen Lieder des Jooschen Engelke, der dem Grauen und der Verzweiflung des Zweiten Weltkrieges seine Poesie entgegensetzte, hat sein Sohn Kai dem Vergessen entrissen. Zusammen mit Willi Ennulat und Didi Spatz ließ er die Texte des allzu früh verstorbenen Vaters wieder leben. Ergreifend das a cappella gesungene „Rosen blüh'n im Garten“.

Nicht vergessen sind Jooschens Nachdichtungen montenegrinischer Lieder, die im Turm veröffentlicht wurden und in der Jugendbewegung weitergetragen werden. Das von Jürgen Fiedler – Klonte – mit wunderbarer Gitarrenbegleitung vorgetragene „Geflochtene Schuhe zum Traben“ ist im Turm 3 sogar Kapitelüberschrift.

Eine halbstündige Pause gab uns Gelegenheit, Freunde und Bekannte zu begrüßen, bei Wein oder Bier das Gehörte zu reflektieren.

„Der Black“ eröffnete den zweiten Teil des Programms. Bei ihm wird schon der Soundcheck zur Gaudi. Dann teilt er mit: „Es ist immer ganz furchtbar, wenn man singen muss und die ganzen Freunde sitzen in der ersten Reihe.“ Hätten wir etwa alle nach hinten flüchten sollen? Auch der Termin so kurz nach der Wahl macht ihm zu schaffen, hat er doch einige Politiker und auch die „Bänker“ besonders ins Herz geschlossen. Hintergründig sind die Texte von Pit Klein, die Der Black vertont hat und so schön vorträgt, dass man erst bei genauem Hinhören die Kritik an unserer schönen Welt erkennt. Wundersam auch, was er mit der Gitarre macht: als Cembalo klingt sie im Novemberlied, im Meschugge gibt sie Mississippi-Blues her.

Das Lied vom Kaiser Vespasian sollte man vor unseren Politikern geheim halten, es könnte sie auf Ideen bringen, wo noch Geld zu holen ist. Mit einer Schnurre aus seiner Heimat Ostpreußen und einem wunderschönen Abendlied beendet Der Black seinen Auftritt.

Johanna Zeul, die Frau unter Starkstrom, füllt mit großen Schritten und Sprüngen die Bühne, macht sich und ihre Gitarre zum Schlagzeug und stellt jung und frech ihre Forderungen ans Leben.

Die Melancholie ihrer Texte kommt erst zum Tragen, wenn sie ihre wilden Gitarrenakkorde unterbricht und mit sanfter Stimme haucht „Hier steht dein Schatten und weint.“ Dann geht es wieder furios und wild weiter, das Publikum wird in die Rhythmen einbezogen, will sie nicht gehen lassen. Da singt sie als Zugabe „Sandmann, ich bin so allein“, dass es allen zu Herzen geht.

Nach einer, diesmal kürzeren, Pause übernehmen Klaus Gutjahr und Michael Z die Bühne. Mit dem Virtuosen Klaus Gutjahr kommt das Bandoneon nach langer Reise in seine Geburtsstadt Krefeld zurück. Gut, dass es so lange gereist ist, es hätte sonst nie den Tango erlernt und wir wären um wunderbare Musik ärmer. Michael Z, der Skeptiker mit der Baskenmütze, gibt den Rhythmus dazu, bevor er selbst seine hinterlistigen Bosheiten vorträgt. Es beginnt immer ganz harmlos und führt zum bösen Ende. So im Lied „Die großen Männer“, die umherreisen und Reden halten, was zunächst niemand übel nimmt; aber dann schlägt Michael zu: „...manchmal lassen sie sich wählen, und das nennen sie dann Demokratie.“ Sein Lied „Nur zur Verteidigung“ wird vom Publikum mit Jubel quittiert.

Marili Machado, Kulturbotschafterin Argentiniens, trägt mit großer, wunderbar wandelbarer Stimme die Lieder ihrer Heimat in die Welt. Mit kaum zu zügelndem Temperament stürzt sie sich und ihre Gitarre in die Vielfalt der Musik Lateinamerikas. Die kürzlich verstorbene Mercedes Sosa hätte ihre Freude daran gehabt.

Mitternacht ist vorüber, die vorgesehene Programmzeit um eine Stunde überzogen; aber es war wieder einmal wunderbar. Lange hocken wir noch im Forum zusammen und lassen das gemeinsam Erlebte ausklingen.

Dunja

Köpfchen 4/2009, Seite 19ff.

 

 


 

 

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Einladung

„Hilfe, meine Gruppe singt nicht!!“

Für den Herbst 09 bietet die Peter Rohland Stiftung zum dritten Mal den

Singeworkshop mit Kerstin & Plauder

an, und zwar

vom 6. bis zum 8. November 2009 auf der Waldeck, Schwabenhaus.

Im Mittelpunkt werden Peter Rohlands Lieder stehen: bündische und jiddische Lieder, Lieder von Kunden und von Demokraten.

Willkommen sindGruppen, Gruppenführerinnen und Gruppen, die nicht nur ihren Liederschatz erweitern wollen, sondern auch den kreativen Umgang damit (gezieltes Einsetzen der Mehrstimmigkeit, weg vom Rundumschlag als Gitarrenbegleitung, gezieltes Einsetzen der Tempiwechsel und der Dynamik).

Rückfragen und Anmeldung bitte bis 30. September 09 an die Peter Rohland Stiftung per molo@burg-waldeck.de.

www.peter-rohland-stiftung.de
www.zugvogel.org/

Köpfchen 2/2009, Seite 22f.

 

 


 

 

Siebtes A-cappella/Barbershop-Seminar

Hallo A-cappella-Freunde –
und solche, die es werden wollen!

Unser siebtes A-cappella-Seminar findet vom

20. bis 22. November 2009

Auf Burg Waldeck, im Säulenhaus der ABW statt. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 16 Personen beschränkt.

Die Kosten für das Seminar incl. Vollverpflegung und Seminargebühr betragen 95 Euro und sind mit der Anmeldung per Mail oder Fax zu entrichten.

Auf ein Wochenende in Harmonie und mit vielen Harmonien freut sich

Helmut Alba.


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Foto: Elmar Nolte

Siebtes A-cappella-Seminar mit Ömmel

Im November letzten Jahres war es wieder soweit: acht Sangesfreudige – sechs Frauen und zwei Männer – scharten sich um Ömmel (Helmut Alba), um zwei Tage intensive Stimmarbeit zu absolvieren.

Die meisten von uns waren Wiederholungstäter und haben bereits mehrere oder sogar alle bisherigen Seminare miterlebt. Das spricht sowohl für die herausragende Qualität von Ömmels Veranstaltungen als auch für die Unterbringung und köstliche Verpflegung auf der Waldeck. Wir fühlen uns hier jedes Mal sehr wohl und familiär aufgenommen!

Eingezogen im Schwabenhaus, das schon beim ersten Mal unser Domizil war, genossen wir die gute Akustik im ‚Kaminzimmer’. Hier ließ es sich besonders gut üben, denn wir störten niemanden und wurden auch nicht durch andere Gruppen abgelenkt.

Unser Repertoire, das bisher aus etlichen Tags (kurze Liedfragmente) und einigen Balladen bestand, wurde diesmal von Ömmel durch ein neues Lied ‚Friends’ ergänzt.

Wir alle ließen uns von der neuen, ungewohnten Dynamik mitreißen und hatten viel Spaß bei der Erarbeitung des neuen Songs.

Übrigens lässt uns Ömmel nie völlig unvorbereitet in einen Workshop gehen. Die einzelnen Stimmen können von den Teilnehmern im Vorfeld von seiner Homepage heruntergeladen werden. So hat jeder zu Hause oder unterwegs die Möglichkeit, neue Lieder in seiner Stimme zu üben und auch mit den jeweils anderen Stimmen zu singen.

Unsere Proben dauerten bis in den späten Abend, danach ging es bei netten Gesprächen und Liedern zur Klampfe weiter bis in den frühen Morgen. Zwischendurch konnten wir uns aus Ömmels reichem DVD-Schatz Aufnahmen von professionellen Barbershop-Wettbewerben ansehen und -hören; eine willkommene Gelegenheit, zu entspannen, zu staunen und zu genießen!

Bleibt zu hoffen, dass wir uns auch dieses Jahr wiedersehen und vielleicht sogar einmal unser kleines Repertoire vor Publikum singen können… Schau’n mer mal!

Ingrid Krutwig

Köpfchen 1/2010, Seite 16f.