abgeschlossene Projekte

WaldeckKulturStipendium Dota Kehr

2013 hatten wir bereits die Liedermacher/Sänger Holger Saarmann und Masha Potempa von SAGO, der Akademie für Poesie und Musik von Christof Stählin, zu Gast. Mehr dazu unter holger-saarmann.de und mashapotempa.de

2014 waren es Dota Kehr und Martin Betz, ebenfalls aus dem Umfeld von SAGO.

 

Dota Kehr ist aus Berlin und auch bekannt als „Die Kleingeldprinzessin“. Diesen Namen hat sie sich von ihren Weltreisen mitgebracht, auf denen sie als Straßenmusikerin durch die Lande zog.

Ihre Lieder klingen nach Bossa Nova und Taschen-Swing, nach Reggae und Surfrock, ihre Texte erzählen voll Wortwitz und Leichtigkeit von gesellschaftlichen Zuständen im Glashaus und der Liebe als Bonbon – süß und in Auflösung begriffen. So erobert sie das Publikum in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mal allein, mal begleitet von ihrer Band - den Stadtpiraten - erspielt sie sich ein immer größer werdendes Publikum.

Ihre erste CD erscheint im Jahr 2003 - alles in Eigenregie und auf ihrem eigenen Label „Kleingeldprinzessin Records“. Der Erfolg bleibt nicht aus, Auftritte bei Radio und Fernsehen folgen. 2011 erhält sie den deutschen Kleinkunstpreis.

Auch außerhalb Deutschlands wird man auf Dota Kehr aufmerksam. 2003 nimmt sie ein Album in Brasilien mit Danilo Guilherme und anderen brasilianischen Musikern auf. 2006 lädt sie das Goethe-Institut nach Russland, 2009 nach Neuseeland und 2010 nach Zentralasien ein. 2007 folgt eine weitere CD Produktion in São Paulo und die Kleingeldprinzessin tourt durch Brasilien, wo auf dem Label des brasilianischen Musikers Chico César eine Compilation erscheint.

Am 30.08.2013 erschien ihr aktuelles Album „Wo soll ich suchen“.

Pressestimmen:

„Dota vertont Konsumkritik und Sehnsüchte so poetisch wie kaum jemand im deutschsprachigen Musikgeschäft…. – so zärtlich, witzig und gesellschaftskritisch erzählt, wie es Tucholsky für die Zwanziger tat.“ (Die Zeit)

„Intelligente, bilderreiche, zuweilen in Rapmanier gebaute Texte, die durchaus auch einmal von den eigenen Befindlichkeiten absehen, um über den Tellerrand zu blicken.“ (Folker)

„Ihre Musik zwischen den Stühlen, mit Elementen von Jazz, Tango, Folk und Reggae: experimentierfreudig, verspielt…..Abwechslungsreich eilt sie mal hastig, fast flüchtend durch Geschichten, um dann wieder besonnen im Moment zu verharren. Es entstehen Lieder wie Abziehbilder: mehrschichtig, farbig und bunt.“ (Südkurier)

„Dota ist eine Sängerin mit außergewöhnlicher Sprachbegabung, wie sie sonst in der deutschen Poplandschaft nicht so leicht zu finden ist. Sie ist eine präzise Beobachterin und eine Verdichterin der leisen und kritischen Zwischentöne ...“ (Fluter)

„Durchatmen und Einsaugen von Stimmungen, die aufrichtig wirken, poetisch und klar ...“ (Kieler Nachrichten)

„... die deutsche Astrud Gilberto... die Bandbreite der Eigenkompositionen der straßenmusik-erprobten Kleingeldprinzessin reicht von ausgelassener Fröhlichkeit, über das gewitzte Erkennen eigener "Traumsymphonien" bis hin zu einer Melancholie, die oft die Tiefe einer Joni Mitchell erreicht ..." (Tip)

Mehr zu Dota Kehr unter www.kleingeldprinzessin.de