Mirvana berichten

5 Pfing 15 Mirvana K Dollinger IMG 8880 G w250Mirvana in the Waldeck-Groove

Das Jahr ist keine drei Wochen alt, und wir springen mit vollen Zügen hinein. Mit Freude haben wir die Nachricht erhalten, dass wir – Mirvana in the groove kitchen – die Träger des WaldeckKulturStipendiums 2015 sind. Wow! Es kann losgehen, das Jahr kann beginnen, die Bäume sofort grün werden; wir bringen jetzt und hier unser langersehntes Album raus und gehen dann sofort auf Tour.

Vorher aber wollen wir proben, müssen wir proben. An den Wochenenden, die folgen, sind erst Konzerte und dann Studioaufnahmen geplant. Wir haben ein wahnsinniges Tempo! Der einzige, dem das nicht gefällt, ist Ivanas neugeborener Sohn. Zwei Monate alt, möchte er seine Mama um sich haben. Rockstar-Leben kommt später.

Zu viert fahren wir Ende Januar voller Energie auf die Waldeck in die Drushba-Hütte. Denis sitzt am Steuer, muss sich konzentrieren. Jojo, Maren und Tim machen ihm mit ihren aufgedrehten Albernheiten das Fahren schwer. Auf der Waldeck angekommen tragen wir unser Equipment den steilen Berg hinunter. Mischpult, Boxen, Schlagzeug, Kontrabass, Gitarren, Trompete und vier Menschen; die Drushba-Hütte wird auf ihre Belastbarkeit geprüft – und überzeugt.

Essen, Aufbauen, kurz einrichten, und dann stehen wir an unseren Instrumenten. Draußen liegt uns das Baybachtal dunkel zu Füßen, drinnen bollert der Ofen. Am nächsten Morgen beginnt es zu schneien. Höher und höher wird der Schnee, während wir drinnen im Warmen an unseren Songs feilen. Unsere überdrehte Stimmung beruhigt sich. Unsere Finger schmerzen, Blasen tauchen auf – aber es tut gut, sich nur der Musik widmen zu können. Jetzt ist das Baybachtal nicht dunkel sondern weiß, und der Blick aus dem Fenster beim Spielen ist wunderschön. Die Drushba-Hütte ist ein wunderbarer Ort zum Musizieren.

Als wir am Sonntag fahren, sind alle vier sehr erschöpft. Aber nächstes Wochenende stehen Konzerte an, und danach gehen wir ins Studio, und da ist dann auch Ivana mit dabei.

Der Blick in den Kalender sagt: Das Jahr ist erst drei Wochen alt. Aber alles braucht seine Zeit. Und so eben auch unser Album.

Mittlerweile sind die instrumentalen Aufnahmen „im Kasten“. Anfang Mai schließen wir die Studio-Sessions mit den Gesangsaufnahmen ab. Den Sommer über wird gemischt, Cover entworfen und was alles noch so dazu gehört.

Großen Dank an Mike, Sandra, Jacky und dem gesamten ABW-Vorstand, Happy und seinem Team, der Drushba-Crew und ganz besonders dem Drushbert, sagen

Ivana, Tim, Jojo, Denis und Maren.

Im Herbst kommen wir dann wieder zum Proben auf die Waldeck. Schließlich brauchen wir gute Energie, wenn wir dann unsrer Album dem Publikum vorstellen und releasen.

Köpfchen 1/2015, Seite 12f.